Hochschulprozesse

Hochschulen lassen sich in einigen Bereichen durchaus als "Wissensunternehmen" verstehen. Eine nach wirtschaftlichen Maßstäben geführte Hochschule kann sich besser auf ihre eigentlichen Aufgaben in Forschung und Lehre konzentrieren und gezielt in zukunftsweisende Richtungen investieren. Ein in Software realisiertes "Modell" einer Hochschule, das deren Geschäftsprozesse abbildet, stellt daher die Grundlage für ein modernes Hochschul-Management-System dar.
HISinOne bildet die Aspekte von Hochschulen in Referenzmodellen ab und ist dadurch für die existierenden Hochschulprozesse vorbereitet:

  • für unterschiedliche Hochschultypen, etwa Universitäten unterschiedlicher Größenklassen und Ausrichtungen, Fachhochschulen, Kunst- und Musikhochschulen
  • für bundeslandspezifische Regelungen

Die Referenzmodelle bieten Hochschulen sowohl einen stabilen Rahmen als auch die notwendige Flexibilität zur Differenzierung im Wettbewerb der Hochschulen.
Mit Hilfe der Referenzmodelle lassen sich die Prozesse an einer Hochschule in drei Schritten abbilden:

  • Auswahl eines geeigneten Referenzmodells (z.B. "Fachhochschule")
  • Auswahl und Zusammenstellung der gewünschten Referenzprozesse (z.B. "Onlinebewerbung") und Anpassung der enthaltenen Einheiten an hochschulspezifische Gegebenheiten (z.B. Anzahl der Schritte und Beschaffenheit der Schritte, Reihenfolge, Abhängigkeiten usw.)
  • Optionales Finetuning (z.B. Optimierung der Entscheidungswege entsprechend der typischen oder gewünschten Klientel einer Hochschule)

Dieses flexible Customizing erfolgt mit komfortablen Weboberflächen und kann von den Mitarbeitern der Hochschulen selbst vorgenommen werden. Das Wissen für anspruchsvollere Anpassungen kann durch HIS-Expertenschulungen erworben werden. Auf Wunsch wird das Customizing teilweise oder ganz von HIS übernommen.
Die Anpassungen werden zusätzlich zu den HIS-Standardeinstellungen gespeichert. Insgesamt bedeutet dies vor allem:

  • eine optimale Abbildung der Geschäftsprozesse einer Hochschule
  • eine vereinfachte Bedienung: Durch optimierte Referenzprozesse werden nur die relevanten Optionen angeboten.
  • eine rasche Realisierung von Synergien und Effizienzsteigerungen
  • ein verbessertes Software-Management: vereinfachter Updateprozess, weniger hochschulspezifische Softwareanpassungen, flexibles Customizing, höhere Softwarequalität